Allergen Kennzeichnung in der Gastronomie

In zahlreichen Kommentaren in sozialen Netzwerken oder Fachzeitschriften wird der Unmut in der Branche dargestellt. Leider werden auch viele Halbwahrheiten verbreitet. Begriffe werden falsch verstanden und nicht korrekt interpretiert. Es ist zum Beispiel von einer Nährwertkennzeichnung in Speisenkarten die Rede. Die gilt ab 2016 ausschließlich für verpackte Lebensmittel. Somit NICHT für die Gastronomie, die unverpackte Lebensmittel verkauft. Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, dass „Zeltfeste von Vereinen“ grundsätzlich von der Verordnung ausgenommen sind. Auch diese Information stimmt nicht. Zeltfeste werden sehr wohl von den Kontrollorganen kontrolliert und auf eine korrekte Erfassung der Zutaten und Kennzeichnung gegenüber dem Gast beurteilt.

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Die Fragen werden beantwortet:
Was sage ich dem Gast?
Wie ist die Kennzeichnung in meinem Betrieb?
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Fachartikel:

Pressebericht GV Praxis – Allergene Kennzeichnung mit Aconsoft – Fallbeispiele

Pressebericht GV Praxis – Keenzeichnung beim Bundesheer

 

 

Die EU-Verbraucherinformationsverordnung (LMIV) gilt unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten und ersetzt künftig die in Österreich geltenden Vorschriften der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) und der Nährwertkennzeichnungsverordnung (NWKV).

Verantwortlich für die Bereitstellung und die Richtigkeit der Information über ein Lebensmittel ist grundsätzlich der Lebensmittelunternehmer, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel vermarktet wird. Mit anderen Worten der Gastronom bzw. der Caterer.

Allergeninformation bei nicht vorverpackten Lebensmitteln

Mit der LMIV wird die verpflichtende Angabe der Allergene auch auf nicht vorverpackte Lebensmittel ausgedehnt, somit auch in Restaurants und auf Cateringanlässen.

Auch bei tagesaktuellen Angeboten oder kurzfristigen Rezepturänderungen hat die Lebensmittelunternehmerin/der Lebensmittelunternehmer den Endverbrauchern eine Information bezüglich der enthaltenen Allergene zu geben. Sie/er stellt intern sicher, dass bei kurzfristigen Rezeptur- oder Zutatenabweichungen die entsprechende Information an die geschulten Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter im Verkauf bzw. Service, die für die Behandlung der Anfragen zur Allergeninformation von Kunden bzw. Gästen bestimmt wurden, weitergegeben wird.

In jedem Fall müssen die Informationen jedoch schriftlich dokumentiert werden. Es müssen pro Gericht die Zutatenlisten oder Rezepte vorliegen. Sie bilden die Basis zur Kennzeichnung gegenüber den Gästen.

Rufen Sie die österreichischen Profis des Informationsmanagements der Bankett- und Cateringorganisation an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

http://www.bankettprofi.at/

Weitere Informationen der WKO

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